LEISTUNGEN
Implantologie
VOR DER IMPLANTATION
ERSTER TERMIN
Nach einem ausführlichen Vorgespräch erstellt der Zahnarzt einen vorläufiger Behandlungsplan mit der voraussichtlich notwendigen Anzahl von Implantaten sowie deren Typ. Weiterhin wird festgestellt, ob genügend Knochen vorhanden ist, und ggf. die Notwendigkeit zusätzlicher chirurgischer Eingriffe bei nicht ausreichendem Knochenangebot geprüft. Zur Einschätzung der Situation dient das große Panoramaröntgenbild (OPG).
Es wird auch dringend empfohlen, sofort mit der regelmäßigen Einnahme von Vitamin D in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren in üblicher Tagesdosis zu beginnen (gängige rezeptfreie Produkte aus der Apotheke).
ZWEITER TERMIN
In unserer Niederlassung in Kaplice wird mit einem DVT-Gerät (digitales Volumentomograph, international unter der Bezeichnung Cone-Beam CT/CBCT bekannt) ein dreidimensionales Röntgenbild angefertigt und vom Implantologen persönlich ausgewertet. Auf der Grundlage seiner Analyse und Einschätzung lässt sich dann ein sehr genauer Behandlungsplan für die Implantation erstellen, in dem auch die zusätzlich durchzuführenden chirurgischen Eingriffe, die Notwendigkeit des Knochenaufbaus oder im Gegenteil Möglichkeit der einfachen Implantation angegeben und bestätigt wird. Anhand dieses Behandlungsplans wird anschließend ein Kostenvoranschlag ausgearbeitet, über den der behandelnde Arzt den Patienten beim folgenden Termin oder ggf. per Mail detailliert informiert. Nach der Kenntnisnahme muss der Patient diesen Kostenvoranschlag unterzeichnen, bei Übersendung per Mail seinen Eingang bestätigen. Daraufhin kann der Termin der Implantation festgelegt werden.
SO LÄUFT DIE IMPLANTATION AB
DRITTER TERMIN
Die Einsetzung des Implantats erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist schmerzfrei, da im Knochen, in den implantiert wird, nur wenige Nerven verlaufen. Deshalb empfinden Patienten bei diesem Eingriff keinerlei Schmerzen.
Es wird empfohlen, vor dem Eingriff etwas zu essen, um ggf. Auftreten von Übelkeit in Folge der lokalen Betäubung zu vermeiden.
Patienten fragen oft, wie sie sich den Ablauf der Implantation vorstellen sollen. Sehr anschaulich und alltagsnah (natürlich aber auch ziemlich vereinfacht) lassen sich die einzelnen Schritte mit Hilfe des folgenden Vergleichs erklären: Wenn man ein Bild aufhängen will, muss man vorher ein Loch in die Wand bohren, in das Loch einen Dübel hineinstecken und in diesen eine Schraube oder ein anderes Halteelement für das aufzuhängende Bild hineinschrauben. Bei einer Implantation ist der Vorgang eigentlich gleich: In das mit einem Miniaturbohrer gebohrte winzige Loch im Knochen wird (anstatt des Dübels) ein Implantat gesetzt und in dieses dann, nach der erfolgreichen Einheilung, ein spezielles Verbindungselement (Abutment) eingeschraubt. Am Abutment hält dann die Zahnkrone.
Wir verwenden
Implantate von höchster Qualität
NACH DER IMPLANTATION
Nach der Einsetzung von einem oder zwei Implantaten tritt üblicherweise keine Schwellung auf.
Die Implantatstelle ist in der Regel nicht besonders empfindlich, die meisten Patienten müssen keine Schmerzmittel nehmen.
Wenn Sie einen abnehmbaren Zahnersatz tragen, empfehlen wir, auf diesen bis zur Nahtentfernung weitestgehend zu verzichten.
Es wird empfohlen, mindestens 10 Tage bis zur Nahtentfernung harte Speisen zu vermeiden, die Wundstelle möglichst zu schonen, eher flüssige Nahrung zu sich nehmen und beim Kauen besonders achtsam zu sein.
Verwenden Sie bis zur Nahtentfernung beim Zähneputzen keine Zahnbürste für die Zähne in der direkten Nachbarschaft der Implantatstelle, die anderen Zähne können wie gewohnt gepflegt werden. Sehr hilfreich ist auch die Verwendung des Mundwassers, das wir Ihnen bei der Implantation mitgegeben haben.
Nach der Nahtentfernung (ca. nach 10 Tagen) können Sie mit der erhöhten Pflege der Zähne in der unmittelbaren Nachbarschaft der Implantatstelle beginnen und sie mit der Einbüschelbürste reinigen, die Sie bei der Implantation erhalten haben.
Seien Sie noch mindestens 14 weitere Tage besonders vorsichtig beim Kauen.
Bei einem weiteren Termin wird ein Abdruck genommen oder mit einem Intraoralscanner ein Scan angefertigt, um mit der Herstellung der Implantat-Prothetik anfangen zu können. Gleichzeitig wird der Kostenvoranschlag bestätigt.
Die Einheilung des Implantats dauert 3 bis 4 Monate. Falls Knochenaufbau notwendig war, beträgt die Einheilungsdauer üblicherweise etwas länger, ca. 5 bis 6 Monate.
KANN ES PASSIEREN, DASS DAS IMPLANTAT NICHT EINHEILT?
Dieser Fall tritt nicht häufig auf – sollte dies jedoch trotzdem geschehen, schicken wir das gelockerte Implantat zur Reklamation ein, lassen die Implantationsstelle mindestens drei Monate heilen und implantieren anschließend erneut. Der Patient zahlt jedoch nicht den vollen Preis des neuen Implantats, sondern nur den Betrag von 5.000 CZK.


